Französisch

„Enseigner une langue c’est proposer un voyage, l’apprendre c’est partir.” (Norbert Kalfon)

 

Französisch am Gymnasium Buckhorn, c’est…

  • Vielfalt, Moderne und Klassik im Sprachenunterricht („Au stand de crêpes“, „La Boum“, Molière…)
  • eine lebendige Austauschtradition (La Rochelle, Brigitte Sauzay, OFAJ/DFJW…)
  • das Erleben und Gestalten der deutsch-französischen Freundschaft sowie des europäischen Gedankens (la Journée Franco-Allemande, DELF – das Sprachenzertifikat…)

Ansprechpartner: Nadine Semmelbauer (sb   AT  buckhorn.de)

Ina de Vries (vr  AT  buckhorn.de)

Informationen und Projekte

Bonjour!

So begrüßten wir alle Schüler und Schülerinnen an unserem ersten deutsch-französischen Tag, la Journée franco-allemande. In der Pausenhalle war alles toll dekoriert, und dort hatten auch alle Französischkurse einen Stand oder eine Stellwand belegt.

Morgens in den ersten beiden Stunden wurde alles gemeinschaftlich aufgebaut. Wir waren gespannt auf die erste Pause, denn die war die Premiere, in der alle anderen Schüler unsere Stände besuchten. Es gab viele Essensstände, wo es Leckereien wie Waffeln (gaufres), crêpes und madeleines gab. Ein Quiz wurde verteilt, für das man die Antworten auf den Plakaten, die manche Kurse gemacht hatten, fand – oder einfach uns „Franzosen“ um Rat gefragt hat (Félicitations an dieser Stelle noch einmal an die Gewinner Sebastian Thomas, Maya Christmann und Joshua Meinhövel!). Außerdem gab es eine Fotoecke, in der man sich mit französischen accessoires fotografieren lassen konnte (siehe Fotos). Alles wurde untermalt von französischer Musik.

Für uns alle war dies ein sehr schöner Vormittag! Ein großes Merci an alle, die mitgeholfen haben! Dies war der erste deutsch-französische Tag am Buckhorn, und wir können uns bestimmt auf den nächsten freuen.

A bientôt!

Leonie, Kl. 6d

Französisch in der Oberstufe

Bonjour!

Am Dienstag, dem 30. Oktober 2019, haben wir, eine kleine Gruppe des Oberstufenkurses Französisch von Frau de Vries, einen spannenden Nachmittag im Rahmen des Journée d’étude: L’Afrique francophone subsaharienne an der Universität Hamburg verbracht. Dieser fand mit StudentInnen und Lehrenden der Romanistik und circa 200 SchülerInnen von Gymnasien und Stadtteilschulen aus ganz Hamburg im Hauptgebäude in der Edmund-Siemers-Allee 1 statt.

Als Einstieg gab es eine Rallye über frankophone Länder südlich der Sahara wie den Senegal (le Sénégal) oder die Elfenbeinküste (la Côte d’Ivoire). Anschließend haben wir uns drei interessante Präsentationen, darunter eine auf Französisch, über die afrikanische Literatur, Musik und Filmindustrie angehört – im schönsten Saal der Universität!

Dank der StudentInnen und ProfessorInnen haben wir einen kleinen Eindruck über das Leben an der Uni bekommen und neue Themen für den Unterricht gefunden.

Ein spannender und interessanter Ausflug, der uns allen sehr viel Spaß gemacht hat!

 Cordialement,

Kira (S1), Cora (S1), Linus (S1), Tom (S1)

et Mme de Vries

 

Austauschprogramme

2018 WURDE DER FRANZÖSISCHAUSTAUSCH MIT LA ROCHELLE WIEDER AUFGENOMMEN. 30 SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER BEKAMEN DIE CHANCE, NACH DEM BESUCH DER FRANZOSEN IM MÄRZ, IHREN RÜCKBESUCH ANZUTRETEN. IM SEPTEMBER 2018 GING ES NACH AUSFÜHRLICHER PLANUNG LOS.

Am 18.09.2018 um Punkt 8:00 Uhr startete unsere aufregende Reise nach La Rochelle. Unser Flug dauerte ca. zwei Stunden und wir landeten wohlbehalten und ein wenig nervös in Paris. Von dort aus ging unsere Reise schließlich mit dem Bus weiter. Insgesamt fuhren wir sechs Stunden mit dem Bus, in dem viel gesungen, gelacht und vor Freude auch geweint wurde. 19:44 Uhr. Die Räder des Busses rollten auf den Parkplatz, auf dem unsere Austauschschüler uns schon erwarteten. Aufgeregt begrüßten wir unsere Gastfamilien für die kommenden acht Tage und verbrachten den Abend innerhalb der Familien.

Unsere Erfahrungen – Gastfamilien:

Einer der ersten Hürden, die man überwinden muss, um sich zu entschließen, an einem Austausch teil zu nehmen, ist vermutlich das alleinige Leben innerhalb der Gastfamilien und die Kommunikation mit der Familie. Obwohl die Erweiterung der Sprachkenntnisse ja genau einer der Vorteile eines Austausches ist. Wir können aber sagen, dass alle Gastfamilien sehr freundlich und fürsorglich waren und man (falls man überhaupt ein Problem innerhalb der Familien hatte), sich jederzeit an die deutschen und französischen Lehrer wenden konnte. Gerade die Gespräche am Esstisch während der Mahlzeiten waren sehr intensiv, aufschlussreich und lustig, sodass man viel Neues gelernt hat.

Am Mittwoch gingen wir morgens mit unseren Austauschschülern in die Schule (das Collège Fromentin), wo wir alle zusammen frühstückten. Zuerst tauschten wir uns über unsere ersten Erfahrungen in den Familien aus. Anschließend machten wir eine Ralley, um die Schule besser kennenzulernen. Danach haben wir Organisatorisches für die kommenden Tage besprochen, bevor wir den Nachmittag mit unseren Austauschpartnern verbrachten. Einige gingen an den Strand, andere versuchten sich im Bowlen und manche gingen in die Stadt.

Am kommenden Tag bekamen wir das erste Mal einen Einblick in den französischen Unterricht. Wir wurden in kleinen Gruppen einer Klasse zugeteilt. Nach zwei Schulstunden machten wir ein Ausflug in das Museum „Musée dʹ histoire naturelle de La Rochelle“. Dies war interessanter, als wir uns es vorgestellt hatten. Danach gab es in der Schulkantine mit unseren Austauschschülern Mittagessen, wobei einige von uns erste Erfahrungen mit exotischen Meeresfrüchten sammelten. Am Nachmittag besuchten wir ein Wahrzeichen von La Rochelle: den Turm Saint Nicolai und machten eine Geocaching Tour. Anschließend ging es dann auch schon wieder zurück in unsere Gastfamilien, wo wir alle unseren zweiten Abend verbrachten.

Der nächste Tag begann mit Regen und dennoch guter Laune. Der Ausflug ins Futuroscope stand an. Das Futuroscope ist ein Freizeitpark mit vielen 4D Kinos, das Fahrgeschäfte und Kinoerlebnisse miteinander verknüpft. Für viele war der Ausflug ins Futuroscope ein Highlight.

Dann stand das Wochenende an, dies verbrachten wir alle individuell voneinander und daher hatten am Anfang manche Schüler Respekt davor, da man alleine innerhalb der Gastfamilien war. Jedoch gestalteten fast alle Austauschschüler ein schönes Wochenendprogramm für uns. Viele fuhren an den Strand oder besuchten die umliegenden Inseln.

Die erste Herausforderung des nächstens Tages stellte das gemeinsame Singen eines französischen Liedes mit allen Teilnehmer des Austausches dar. Das Lied „Frontières“ begleitete uns noch den Rest der Reise. Der Inhalt des Liedes passte auch sehr gut zu unserem Austausch, da es davon handelte, Grenzen zu überschreiten und neue Menschen kennen zu lernen.  Am Nachmittag machten wir Deutschen einen Ausflug zum Aquarium in La Rochelle. Es gab viele besondere Tiere und wir haben ein paar neue Wörter gelernt (wie zum Beispiel „Qualle“ auf Französisch). Dann ging es wieder zurück und spätestens jetzt hatten alle endgültig realisiert, dass sie in La Rochelle angekommen waren.

Der letzte Tag bot uns ein besonderes Programm: Ein Ausflug zur Île d´Ậix. Die Insel erreichten wir innerhalb einer halben Stunde mit einer kleinen Fähre. Vorort begann unsere nächste Ralley bei der wir in Kleingruppen die Insel erkundeten. Unser Insel Tag endete mit einem Strandbesuch in einer abseitsgelegenen Bucht.  Als wir uns am frühen Abend auf den Heimweg machten, hatten wir eine Reihe neuer Erlebnisse und Erfahrungen gesammelt, zum Beispiel auch viel über die Insel und das umliegende „Fort Boyard“ (eine Festung und damaliges Gefängnis, auf welchem heute eine TV Show spielt) gelernt. Den letzten Abend ließen wir mit einem Buffet im Collège Fromentin ausklingen, zu dem alle Schüler, Eltern, sowie Lehrer eingeladen waren.

Am Mittwoch ging es zurück nach Hamburg. Um 5:45 Uhr in der Früh fuhr unser Bus nach Paris ab. Dies geschah natürlich erst nach einer emotionalen Verabschiedung von unseren Gastfamilien. Schlussendlich wurden wir in Hamburg glücklich von unseren Eltern empfangen.

Der Austausch nach La Rochelle wird für uns alle immer mit schönen Erinnerungen verbunden sein und an unsere vielen spannenden Erlebnissen der zurückliegenden Tage erinnern. Wir haben nicht nur unseren französischen Wortschatz erweitert, sondern auch neue Bekanntschaften geschlossen und neue Freunde  gefunden. Viele von uns konnten den Kontakt mit ihren Austauschpartnern bis heute halten und vielleicht, wer weiß, wird man sich eines Tages wieder begegnen. An dieser Stelle wollen wir unseren Französischlehrerinnen Frau Semmelbauer und Frau de Vries herzlich dafür danken, dass sie im Vorwege alles organisiert haben, uns auf unserer Reise begleitet haben, immer ein offenes Ohr für uns hatten und uns allen Angelegenheiten unterstützt haben.

Ava  und Jette (Klasse 9)

Steckbrief La Rochelle

Elternbrief unverbindliches Interesse

Austausch mit La Rochelle 2019/2020: Unser Besuch in Frankreich

Am 23. September 2019 hieß es für uns, die SchülerInnen der Jahrgänge 8 und 9 des Gymnasiums Buckhorn, und unsere Lehrerinnen Frau Semmelbauer und Frau de Vries: Auf ins Flugzeug und ab nach Frankreich! Nach einem circa eineinhalbstündigen Flug kamen wir in Paris an. Von da aus fuhren wir mit dem Bus weiter nach La Rochelle. Als wir am Abend nach längerer Fahrt ziemlich aufgeregt ausstiegen, wurden wir von unseren Gastfamilien herzlich in Empfang genommen.

Das Programm begann am Dienstagmorgen in der Kantine des Collège Eugène Fromentin, welches sich mitten in der Altstadt von La Rochelle befindet, mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend haben wir eine Rallye über das Schulgelände gemacht – krass, ohne offizielle Erlaubnis darf man in Frankreich die Schule vor Unterrichtsschluss nicht verlassen! Später haben wir im Musiksaal das Lied „Voler de Nuit” von Calogero eingeübt. Im Anschluss gab es Mittagessen in der Schulkantine. Am Nachmittag besichtigten wir ohne unsere AustauschpartnerInnen einen der drei Türme des alten Hafens (le Vieux Port) von La Rochelle, des Tour Saint-Nicolas. Der Ausblick von oben war überwältigend – man konnte bis zum Segelhafen und über die gesamte Altstadt blicken! Wieder unten angekommen begann eine Stadtrallye. Um an die Lösungen zu gelangen, mussten wir des Öfteren Leute ansprechen; hier lag auch die eigentliche Schwierigkeit, aber alle Gruppen haben diese gut meistern können. Am späten Nachmittag haben wir uns wieder mit unseren AustauschschülerInnen getroffen und sind mit ihnen nach Hause gefahren. In den folgenden Tagen gab es noch weitere Highlights wie zum Beispiel den Besuch des Aquarium La Rochelle, des Futuroscope bei Poitiers und der Île d’Aix, einer der fünf Inseln vor La Rochelle.

Ein weiterer Teil unseres Aufenthalts war der Arbeit an einem Tanzprojekt gewidmet, das wir zusammen mit den französischen SchülerInnen gestalten. In der Choreo verkörpern wir einen Fischschwarm, der in fließenden Bewegungen durch den Raum schwimmt, mal dicht zusammen, mal locker verteilt.  Das Projekt soll im März/April 2020, wenn unsere französischen AustauschschülerInnen nach Hamburg kommen, weitergeführt werden. Unser Tanzlehrer John Bateman wird die 1453 km von La Rochelle nach Hamburg mit dem Fahrrad zurücklegen! Die GPS-Daten für diese Route werden dann im Hintergrund unserer Choreo zu sehen sein.

 

A bientôt!

Maja und Dion

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