Bildende Kunst

Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“ (Paul Klee)

Ob Kreativität, Fantasie, Vorstellungsvermögen oder räumliches Denken – im Kunstunterricht werden genau diese Kompetenzen gefördert und trainiert!

Hier findet ihr den Freiraum, eigene Ideen auszuprobieren und umzusetzen. In einer Vielzahl von Projekten, die prozessorientiert verlaufen und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zulassen, könnt ihr eure eigenen Ideen realisieren – ob Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collage, Skulptur, Plastik oder Grafik – all diese Bereiche erlauben unzählige Möglichkeiten, visuelles und haptisches Wahrnehmen zu schulen. Hierbei kann sowohl innovatives als auch kritisches Denken angeregt werden.

Allgemeine Informationen

Die Besonderheit des Faches Kunst liegt darin, sich Realität durch künstlerisch-praktisches Handeln anzueignen. Sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit wird ausgebildet, um häufig vernachlässigte Fähigkeiten wie Tasten, Fühlen, Begreifen und Gestalten zu fördern.

Dennoch bleiben auch theoretische Auseinandersetzungen nicht unberücksichtigt. In einer Welt, in der wir durch die Technisierung und Digitalisierung zunehmend mit nonverbalen, visuellen Codes und einer Bilderflut konfrontiert sind, ist es entscheidend, diese entziffern und deuten zu können. Neben Kreativität und handwerklichem Geschick werden im Fach Kunst vor allem kritisches Urteilsvermögen, methodisch-systematischen Denken und kulturell-geisteswissenschaftliche Werte ausgebildet, die in unserer heutigen Welt unabdingbar erscheinen und für den persönlichen Lebensweg und beruflichen Werdegang der Schülerinnen und Schüler von zentraler Bedeutung sind.

Zudem werden Arbeitshaltungen aufgebaut und eingeübt, die in der künstlerischen Auseinandersetzung essenziell sind: Genauigkeit, Konzentration, Ausdauer, Neugier, Kreativität und Kooperationsbereitschaft seien hier als Beispiele genannt. Dabei zählen zum Fach Kunst neben der Freien Kunst auch Architektur, Design, Film, Werbung und Alltagskultur wie z. B. Graffiti oder Comic.

Am Gymnasium Buckhorn besteht die Fachgruppe Kunst aus sechs Kunstlehrerinnen, die die Fakultas sowohl für die Sekundarstufe I als auch für die Sekundarstufe II besitzen.

Das Fach Kunst wird in allen Jahrgangsstufen unterrichtet, in der Stufe 5-8 durchgängig, ab Stufe 9 ist es durch Wahlpflichtkurse wählbar. In der Oberstufe kommen regelmäßig Profilkurse auf erweitertem Niveau zustande, Kurse auf grundlegendem Niveau sind fortlaufend belegbar.

Kunst am Gymnasium Buckhorn / in Hamburg

Das Fach Kunst ist in unterschiedlichste Bereiche der Schulkultur verankert, ob durch die Ausgestaltung des Schulgebäudes, regelmäßige Ausstellungen von Schülerarbeiten im Schulgebäude/im Foyer der Aula oder am Tag der offenen Tür.

Die Teilnahme an Aktionen und Wettbewerben, die Beteiligung an Gestaltungsprozessen für die Schulöffentlichkeit oder aber die Partizipation am Projekt „Kunstpioniere“ im Rahmen der Begabtenförderung bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre besonderen Begabungen und Fähigkeiten in besonderem Ausmaß unter Beweis zu stellen.

Außerdem findet eine starke Korrespondenz mit den Fächern Musik und Theater statt, durch welche fächerübergreifende Projekte mit musisch-kulturellem Schwerpunkt zustande kommen.

Für den Unterricht stehen drei ausgestattete Fachräume mit multimedialer Technik zur Verfügung, zu denen jeweils ein Material und Sammlungsraum gehört. Neben vielseitigem Material gibt es einen speziell für den Fachbereich Kunst eingerichteten IT-Raum, in welchem die Schülerinnen und Schüler an PCs arbeiten können. Darüber hinaus gibt es eine facheigene Bibliothek, eine umfangreiche Kunst-DVD-Sammlung, eine Druckerpresse sowie einen Brennofen.

Jährlich findet in der 10ten Klasse eine mehrtätige Exkursion nach Berlin statt, bei welcher das Themenfeld Architektur schon im Vorfeld eine bedeutende Rolle spielt. Neben der Profilfahrt werden unterrichtsbegleitend Exkursionen zu künstlerisch relevanten Kunstausstellungen in Hamburg und Umgebung angeboten. Internationale Kunstausstellungen wie z.B. die NordArt oder die documenta werden zudem besucht.

Kunstpioniere

Wir laden Sie / Euch herzlich zu unserer BLITZAUSSTELLUNG am 6.12.2018 um 18 Uhr in der Galerie im Marstall Ahrensburg, Lübecker Straße 8,
22926 Ahrensburg ein. Gezeigt werden die Arbeiten der Kunstpioniere 2.0 aus der Forscherzeit Klasse 9, die zur Ausstellung „Im Halbkreis neben der Lampe“ von Gesa Lange entstanden sind. Unterstützt wurden wir dabei von der Künstlerin Antje Feger. Wir freuen uns auf Sie / Euch.
Herzliche Grüße von
den Kunstpionieren 2.0 und Julia Ammon

Blitzausstellung der Kunstpioniere 2.0

Kunstpioniere 2.0. So heißt unser Forscherkurs in der 9. Klasse bei Frau Ammon. Und mit Blitzausstellung ist unsere zweistündige Ausstellung am 14. Januar 2018 in der Galerie im Marstall Ahrensburg gemeint.

Am Anfang des Schuljahres begann alles mit einem Ausflug zum Kunst-Imbiss des Hamburger Künstlerduos Katharina Kohl und DG Reiss, wo wir viele kleine Kunstwerke bewundern konnten. Jeder von uns suchte sich ein Kunstwerk, das ihn auf irgendeine Weise interessierte, als Inspiration. Wir besuchten auch das Atelier von Jaakov Blumas, um mehr über die Arbeit eines Künstlers zu erfahren.

Und jetzt ging es erst richtig los: ausgehend von der künstlerischen Inspiration recherchierten, überlegten, entwarfen und verwarfen wir Ideen, fragten Mitschüler um Rat und erstellten letztendlich unser eigenes Kunstwerk. Wichtig war dabei nicht den Bezug zum anderen Kunstwerk zu verlieren, da es als eine Art Antwort oder Weiterführung dessen ist. Zur Hälfte der Zeit bekamen wir in der Forscherzeit Besuch von Katharina Kohl und auch sie stand uns mit Rat und Tat zur Seite, um das Bestmögliche aus unseren Ideen zu machen.

Am Tag der Blitzausstellung traf sich dann der ganze Kurs, Katharina Kohl und DG Reiss bereits um 11 Uhr in der Galerie im Marstall Ahrensburg. Wir hatten viel zu tun. Die Ausstellung musste kuratiert werden, dass heißt: alle Kunstwerke mussten ihren Platz finden, reden geplant und Abläufe besprochen werden. Als um 15 Uhr die Besucher erschienen, gab es als erstes ein Künstlergespräch, in dem noch einmal alles erklärt wurde und dann konnten die Besucher sich alles anschauen. Jeder Schüler stand für Fragen zu seinem Projekt zur Verfügung und nach zwei Stunden war dann schon wieder alles vorbei.

Alles in allem war es ein interessanter Forscherkurs bei dem wir neue Methoden und Strategien gelernt haben. Wir haben auf ein Ergebnis hinarbeiten, welches wir dann, auch mal in einem größeren Rahmen und in einer Galerie, stolz präsentieren konnten.

Von Jula, 9c