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Gymnasium Buckhorn
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Was kann man als Schülerin oder Schüler tun, um anderen Menschen ganz konkret eine Freude zu machen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Svea Matzen (S1), Chloé Scholz (aktuell im Austauschjahr) und Catarina Cestari (brasilianische Austauschschülerin) im Rahmen des LDE-Kurses (Lernen durch Engagement). Die drei Schülerinnen wollten sich nicht nur theoretisch mit sozialem Engagement beschäftigen, sondern selbst etwas bewegen. Deshalb entstand die Idee zu einer Benefizveranstaltung zugunsten des Erlenbuschs der Martha Stiftung in Hamburg-Volksdorf. Mit viel Eigeninitiative planten und organisierten sie die Veranstaltung und sammelten dabei Spenden für die Kinder und Jugendlichen, die im Erlenbusch leben.
Das Engagement hat sich gelohnt: 650 Euro kamen zusammen. Den symbolischen Gutschein überreichte Svea Matzen stellvertretend für das Projekt an den Erlenbusch.
Besonders schön ist, dass die Spende unmittelbar den Kindern und Jugendlichen zugutekommt. Frau Susanne Okroy, die Einrichtungsleiterin des Erlenbuschs, berichtete, dass die 650 Euro in die Ferienbetreuung im Herbst fließen werden. Denn für die Bewohnerinnen und Bewohner des Erlenbuschs sind viele scheinbar ganz alltägliche Unternehmungen aufgrund fehlender Barrierefreiheit nur schwer möglich. Selbst ein gemeinsamer Ausflug zum Pommesessen kann zu einer Herausforderung werden. Deshalb kommt kurzerhand der Pommeswagen direkt zum Erlenbusch. Auch weitere besondere Aktivitäten sind für die Ferien geplant.
Der Erlenbusch bietet Kindern und Jugendlichen mit komplexen körperlichen und geistigen Behinderungen ein Zuhause und eine individuelle, umfassende Begleitung. Die Einrichtung schafft damit einen Ort, an dem die Kinder und Jugendlichen ihren Alltag möglichst selbstbestimmt gestalten und Gemeinschaft erleben können. Gerade Angebote, die Abwechslung, Freude und Teilhabe ermöglichen, sind dabei besonders wertvoll.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, was Lernen durch Engagement bedeuten kann: Schülerinnen und Schüler entwickeln aus einer eigenen Idee ein konkretes Projekt, übernehmen Verantwortung und erleben unmittelbar, dass ihr Einsatz etwas bewirken kann.
Ein großes Dankeschön an Svea, Chloé und Catarina für ihre Initiative und an alle, die durch ihre Unterstützung der Benefizveranstaltung zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben! Ein ganz besonderer Dank gilt außerdem Frau Schütte, die das Fach „Lernen durch Engagement“ überhaupt ins Leben gerufen und damit den Rahmen geschaffen hat, in dem solche engagierten und wirkungsvollen Projekte entstehen können.
Juana María Carrasco-Diekmann